Klinik und Forschung

Das Fach Dermatologie bietet Studenten und Ärzten neben der Patientenversorgung ein weites und spannendes Feld der wissenschaftlichen Betätigung, sei es im Rahmen einer Doktorarbeit oder der klinischen Forschung.

Dabei nimmt die Dermatologie im Vergleich zu vielen anderen und größeren klinischen Fächern eine Spitzenstellung in der Forschungslandschaft ein. Viele wichtige Erkenntnisse in den verschiedenen Spezialgebieten unseres Faches sind forschungsinteressierten Medizinern zu verdanken, die zumeist in den universitären Einrichtungen und in enger Kooperation mit Naturwissenschaftlern arbeiten. Klinische Beobachtungen oder Fragestellungen bieten hier regelmäßig die Grundlage für interessante experimentelle Ansätze und lassen sich im optimalen Fall auch umgekehrt wieder zurück zum Patienten führen, indem sie z.B. neue Diagnose- oder Therapieoptionen eröffnen.

Einen sehr guten Einblick in die Möglichkeiten der dermatologischen Forschung bietet allen Interessierten die „Arbeitsgemeinschaft dermatologische Forschung“ (ADF) mit ihrer Homepage www.adf-online.de, den Jahrestagungen und einer möglichen Kontaktaufnahme zu Vertrauensdozenten an allen Universitäts-Hautkliniken im deutschsprachigen Raum.

Foto©Gläser

Natürlich stellt jedes Forschungsprojekt neben der Faszination für die Aufklärung der Fragestellung fast immer auch eine große persönliche und zeitliche Herausforderung für eine/n Arzt/Ärztin dar. Optimalerweise sollten für eine qualifizierte wissenschaftliche Tätigkeit entsprechende Freiräume geschaffen werden, was bei knappen Personalkapazitäten und hoher klinischer Arbeitslast oft schwierig umzusetzen ist. Hier lohnt sich, ggf. gezielt nach Forschungs-Förderungsprogrammen im Rahmen der entsprechenden Fakultäten, aber auch von Berufsverbänden (z.B. DDG), Arbeitsgruppen (z.B. ADF, ADO), Patientenorganisationen, Stiftungen und Pharmafirmen zu recherchieren.

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