Berufsdermatologie

Berufskrankheiten der Haut umfassen alle Hautkrankheiten, die durch berufliche Tätigkeiten verursacht und unterhalten werden. Es sind insbesondere irritative und allergische Ursachen zu erkennen, zu benennen und zu differenzieren.

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Die häufigste Erkrankung ist das Handekzem. In diesem Kontext sind Hautärzte mit ihrem allergologischen Wissen gefordert. Das Wissen um chemische, physikalische Einflüsse, das Interesse an beruflichem Umfeld und individueller Veranlagung sind ebenso unerlässlich wie die entsprechend angepassten spezifischen Allergietestungen und hautphysiologischen Testverfahren.

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Das Ziel des in der Bundesrepublik etablierten Hautarztverfahrens, als ein primäres Meldesystem an die Berufsgenossenschaften, ist es, diese über den Verdacht der beruflichen Verursachung der Erkrankung zu informieren, um damit auch die Entstehung einer Berufskrankheit zu verhindern.

Die Zusammenarbeit des behandelnden Hautarztes mit der zuständigen Berufsgenossenschaft und dem entsprechenden Betriebsarzt ist dazu erforderlich. Im abgestimmten Vorgehen werden Patienten behandelt, Schulungen und Hautschutzmaßnahmen angeboten, um die Erwerbsfähigkeit des Patienten zu erhalten.

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