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Disseminierte ulzeronekrotische Hauteruption bei einer immunsupprimierten Patientin

Überblick

Eine 82-jährige Patientin stellte sich mit seit acht Monaten bestehenden, progredienten und stark schmerzhaften Hautveränderungen vor, die initial an den Armen begannen und sich im Verlauf auf das Gesicht sowie die unteren Extremitäten ausbreiteten. Die Patientin verneinte Pruritus sowie kürzliche Auslandsreisen. Eine Vorbehandlung mit topischen Kortikosteroiden und Antiseptika hatte zu keiner signifikanten Besserung geführt. 

Anamnese und klinische Befunde

Bei der Patientin bestand seit zwei Jahren ein multiples Myelom mit einer Immunglobulin A-Lambda-Paraproteinämie, welches zuletzt mit Daratumumab und Dexamethason (4 mg täglich) therapiert wurde.
Bei der körperlichen Untersuchung imponierten multiple, teils konfluierende, wie ausgestanzt wirkende, nekrotische Ulzerationen an den Extremitäten, im Kopf-Hals-Bereich sowie an der Brust (Abbildung 1a, b). Abgesehen von vereinzelten, flachen Erosionen in der Mundschleimhaut zeigte sich kein mukosaler Befall. Zur weiteren diagnostischen Einordnung wurde ein Hautbiopsat von der Schulter entnommen und einer histopathologischen Untersuchung zugeführt (Abbildung 1c).

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