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Eine chronische, entstellende Gesichtsdermatose: Eine diagnostische Herausforderung

Überblick

Eine 61-jährige Frau stellte sich mit langsam progredienten, leicht juckenden Läsionen im Gesicht vor, die sich in den letzten zwei Jahren entwickelt hatten. Die Patientin berichtete von einem chronischen Verlauf der Läsionen und bisherige topische Behandlung (potentes topisches Kortikosteroid) sei unwirksam gewesen.

Befunde

Bei der klinischen Untersuchung waren zwei klar abgegrenzte, runde, erythematöse papulöse Plaques mit feiner zentraler Schuppung an der rechten Wange zu erkennen (Abbildung 1). Die Dermatoskopie zeigte einen rötlich-rosa Hintergrund, an einigen Stellen weißliche Schuppen, punktförmige Gefäße und mit Keratinpfropfen gefüllte erweiterte Follikelöffnungen, die als klar umschriebene weiß-gelbe Punkte erschienen (Abbildung 2). Die direkte mykologische Untersuchung sowie eine PAS-Färbung waren negativ für Pilzelemente. In der Hautbiopsie zeigte sich eine psoriasiforme hyperplastische Epidermis mit leichter fokaler Spongiose, Lymphozyten-Exozytose und Parahyperkeratose, die mit Neutrophilen infiltriert war. Die papilläre Dermis war ödematös und wies ein perikapilläres lymphohistiozytäres Entzündungsinfiltrat auf (Abbildung 3). Der direkte Immunfluoreszenztest war negativ für IgA, IgG, IgM und C3.

Klinischer Verlauf

Die Patientin wurde einmal täglich topisch mit Calcipotriol/Betamethason behandelt. Nach zwei Wochen wurde eine mäßige Besserung mit Abklingen des Erythems und des Pruritus beobachtet. Nach zwei Monaten Behandlung zeigte sich eine weitere Besserung.

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