Der Winter ist in Deutschland oft lang und dunkel und aus diesem Grund mögen ihn viele nicht. Und ja, dem stimme ich zu, die Winterzeit ist wirklich zeitweise sehr anstrengend: Ständig husten die Menschen um einen herum, um 16:30 Uhr geht die Sonne unter und nach der Arbeit hat man eh keine Lust mehr, etwas zu erleben, weil es draußen kalt und nass ist.
Aber!
Aus einer dermatologischen Sicht ist es eigentlich eine ganz wunderbare Jahreszeit.
Es gibt einen niedrigeren UV-Index, wir verbringen weniger Zeit draußen und der größte Teil unseres Körpers ist durch Kleidung bedeckt und vor der Sonne geschützt. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Verfechter von „SPF all day, every day“ bin - auch bei Wolken und auch im Winter.
Und genau deshalb möchte ich in diesem Artikel eine Lanze brechen für den Herrn Winter. Denn der Winter ist zwar manchmal nervig, aber gleichzeitig die perfekte Zeit für eine Vielzahl dermatologischer Behandlungen und Skincare. Ich zeige euch in diesem Artikel, wofür jetzt im Winter genau die richtigen Voraussetzungen herrschen. Das gilt natürlich nicht für die Glücklichen unter euch, die den Winter auf den Seychellen verbringen, good for you! ;)
Im Sommer kann man die meisten der genannten Treatments auch durchführen, aber durch die erhöhte UV-Exposition kann es eher zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.
1.Laser-Haarentfernung (Dioden, Alexandrit, Nd:YAG):
Die Laser-Haarentfernung ist sicher eine der beliebtesten Beauty-Behandlungen überhaupt. Von haarfreier Haut träumen viele Patientinnen und auch immer mehr Patienten. Es gibt gewisse Kritik an der Effektivität und Langfristigkeit der Laserbehandlungen, das ist jedoch ein Thema für einen anderen Blogpost. Dennoch kann der Laser eine sehr gute Möglichkeit sein, um das unerwünschte Haarwachstum am Körper oder im Gesicht zu reduzieren. Und gerade der Winter ist ein guter Zeitpunkt, um die Behandlung zu starten. Denn es braucht meist 6-12 Laserbehandlungen im Abstand von ca. 4-8 Wochen, um wirklich langfristig haarfrei werden zu können. Wichtig ist - und jede gute Dermatologie-Praxis sollte explizit darauf hinweisen - dass es bei vorgebräunter Haut oder Sonnenexposition nach der Laserbehandlung zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.
Denn eine Bräunung der Haut kann im Rahmen einer Laserbehandlung in seltenen Fällen zu ernsthaften Verbrennungen auf der Haut führen, da der Laser durch die Bräunung schlechter zwischen dem dunklen Pigment des Haarfollikels und der gesunden Haut unterscheiden kann.
Weiterhin ist das Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierungen bei zu intensiver UV-Exposition im Anschluss an die Behandlung deutlich erhöht.
In den Wintermonaten sind die Bedingungen für den Haarentfernungslaser deutlich günstiger: Die Haut ist im Winter den Großteil der Zeit von Kleidung bedeckt, weniger UV-exponiert und oftmals nicht vorgebräunt (wie gesagt: außer ihr habt den Jahreswechsel in der Karibik verbracht…) Hier ist ungebräunte Haut nicht nur unproblematisch, sondern sogar vorteilhaft – sie erhöht sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz der Laserbehandlung, da der Kontrast zwischen dunklem Haarfollikel und heller Haut optimal ist.
Zudem entfällt im Winter die Notwendigkeit, nach der Behandlung wochenlang Kleidung, Sport oder Alltagsaktivitäten an frisch gelaserte Areale anzupassen und somit soziale Einschränkungen zu erleben. Denn: Direkt vor oder nach dem Lasern im See baden zu gehen oder am Strand zu chillen? Das ist einfach nicht drin. Im Winter kommt die Möglichkeit, mit Badehose oder Bikini am Strand zu liegen, eher selten vor. Das hat den Vorteil, dass man so auch überhaupt nicht erst in Versuchung gerät, trotz Laserbehandlung in die Sonne zu gehen - denn im Winter in DE ist Sonne ja bekanntermaßen eher eine Rarität! Nun ja, das hätte ich auch nicht gedacht, dass das mal ein Vorteil sein würde - für Laserbehandlungen ist es das aber sicherlich.
Eine nicht gebräunte Haut ist für uns sowieso très chic. Denn Bräunung ist zwar leider immer noch für viele ein Schönheitsideal. Wir wissen aber, dass Bräunung nicht nur ein Hinweis auf einen sonnigen Urlaub, sondern ein Hilferuf der Haut ist. Nicht erst ein starker Sonnenbrand, sondern bereits leichte Bräune können bedeuten, dass in der Haut kleinste DNA-Schäden durch die Sonnenexposition entstanden sind.1
2. Chemische Peelings (AHA/BHA, TCA, Jessner):
Chemische Peelings sind sehr weit verbreitet, gerade in der Behandlung von Hautproblemen wie Akne und Aknenarben oder Pigmentstörungen wie Melasma. Auch im Rahmen von Well-Aging-Konzepten spielen sie seit Jahrzehnten eine große Rolle.2
Grundsätzlich haben alle Peelings gemeinsam, dass sie kontrolliert die obersten Hautschichten ablösen, die Bildung neuer Zellen anregen und so die Hauttextur, Pigmentstörungen, Aknenarben oder feine Falten verbessern können.3
Jedoch ist die Haut nach chemischen Peelings vorübergehend photosensibler und damit anfälliger für postinflammatorische Hyperpigmentierungen.4 Deshalb ist der Winter mit seiner geringeren UV-Belastung sehr gut geeignet für dieses Beauty Treatment. Wichtig ist natürlich - unabhängig von der Jahreszeit - der konsequente Sonnenschutz 50+ mit ausreichend hohem UVA- und UVB-Schutz nach photosensibilisierenden Treatments.
3.Laserbehandlungen (CO₂, Nd:Yag, Erbium):
Laserbehandlungen spielen in der ästhetischen Dermatologie eine zentrale Rolle, sowohl zur Verbesserung der Hautstruktur als auch im Rahmen von Well-Aging-Konzepten. Mit fraktionierten CO₂-Lasern oder Nd:YAG-Lasern lassen sich beispielsweise atrophe Aknenarben glätten und das Hautbild insgesamt verjüngen.5 Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang das sogenannte „Hollywood-Peeling“: Dabei wird eine Carbon-Maske (Kohle) aufgetragen, die anschließend mit einem Nd:YAG-Laser der Wellenlänge 1064 nm behandelt wird. Das Verfahren soll die Poren tief reinigen und optisch verkleinern, feine Falten reduzieren und für einen sofortigen Glow sorgen.6
Wichtig ist, dass man als Patient immer eine gewisse Downtime einplanen sollte, da man oft nicht direkt nach der Behandlung gesellschaftsfähig ist. Denn Rötungen und Schuppung können als typische und häufige Nebenwirkungen auftreten. Im Winter ist dies oft gesellschaftlich leichter zu handhaben als im Sommer, wenn vermehrt Urlaub, Feste und soziale Verpflichtungen anstehen. Gleichzeitig ist im Winter aufgrund eines niedrigeren UV-Indexes und dadurch, dass wir uns generell viel weniger draußen aufhalten, das Risiko postinflammatorischer Hyperpigmentierungen (PIH) geringer. Das ist gerade bei extensiven Laserbehandlungen zur Behandlung tiefer Aknenarben oder ausgeprägten Falten wichtig zu beachten.
Auch Pigmentlaser wie der Q-Switch-Nd:YAG, Rubin- oder Alexandrit-Laser werden bevorzugt in der kühleren Jahreszeit eingesetzt. Sie eignen sich besonders, um unerwünschte Pigmente, etwa Lentigines, Melasma und postinflammatorische Hyperpigmentierungen nach Akne abzumildern. Auch zur Tattoo-Entfernung werden sie genutzt. Die ungebräunte Winter-Haut ist dafür besser geeignet als die gebräunte Haut im Sommer, weil der Laser so besser zwischen unerwünschtem Pigment und gesunder Haut unterscheiden kann und es so seltener zu Verbrennungen oder Hyperpigmentierungen kommt.
Gefäßlaser, zu denen vor allem der pulsed dye laser (PDL) und der Nd:YAG-Laser (1064 nm) gehören, sind speziell darauf ausgelegt, erweiterte Gefäße in der Haut gezielt zu behandeln, ohne die umliegende Haut zu schädigen. Besonders sinnvoll sind diese in der Behandlung von Couperose, Teleangiektasien, Spider Naevi oder anderen störenden Hautrötungen.
Der Mechanismus basiert hierbei auf selektiver Photothermolyse: Das Licht des Lasers wird vom Hämoglobin im Blutgefäß absorbiert, wodurch das Gefäß erwärmt und verschlossen wird. Anschließend baut der Körper das behandelte Gefäß über die Zeit ab.
Danach ist es empfehlenswert, sich nicht stark der Sonne auszusetzen, da die behandelte Haut sonnenempfindlicher ist und es so leichter zu postinflammatorischen Hyperpigmentierungen kommen kann. Hier spielt uns der niedrige UV-Index im deutschen Winter wieder in die Karten
4. Microneedling / Radiofrequenz-Needling:
Microneedling/Radiofrequenzneedling ist ein bekanntes Treatment bei Patienten mit Akne, vergrößerten Poren, Striae distensae und für Well-Aging. Die Behandlung erzeugt kontrollierte Mikroverletzungen durch das Microneedling und die zusätzliche Radiofrequenzenergie kann die Kollagen und ElastinNeubildung stimulieren, was zu einer Verbesserung von Hauttextur, Narben, Poren und Falten führen kann. Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse, gerade bei Aknenarben.7 und ElastinNeubildung
Auch hier besteht ein gewisses Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierungen. Im Winter? Deutlich besser kontrollierbar.
5. IPL:
IPL (Intense pulsed light) wird seit Jahren zur langfristigen Haarentfernung und auch zur Behandlung von Akne und vielen anderen Indikationen genutzt.
Einige Studien zeigten positive Effekte auf das Hautbild bei Akne. IPL kann das Erscheinungsbild der Haut verbessern, indem es entzündliche Akne-Läsionen reduziert8 und die Anzahl an Cutibacterium acnes sowie Rötungen vermindern9 kann.
Eine weitere Indikation ist unerwünschtes Pigment in Form von Lentigines, Sommersprossen oder Melasma. Auch Teleangiektasien können mit dem breitbandigen Licht behandelt werden.10
IPL reagiert jedoch empfindlich auf gebräunte Haut. Die helle Winterhaut ist deshalb besser für eine IPL-Behandlung geeignet.
6. Retinoid-Start oder Dosissteigerung:
Retinoide sind der Holy Grail der Akne-Therapie und auch nicht mehr aus Well-Aging wegzudenken. Sie wirken über eine Abschuppung der Keratinozyten und können so die Verhornungsstörung bei Akne reduzieren.11 Auch können sie die Kollagenproduktion anregen und so langfristig ein strahlenderes und jugendlicheres Hautbild fördern.12,13
Leider machen sie auch lichtempfindlich. Deshalb ist der Beginn oder die Dosissteigerung in den Wintermonaten sinnvoll. Abends Retinol, am besten in Sandwich-Methode (Feuchtigkeitscreme, Retinol, Feuchtigkeitscreme), um die Hautbarriere zu stärken und der unerwünschten Nebenwirkung von Hautreizung und -trockenheit entgegenzuwirken. Und morgens natürlich Sonnencreme!
7.Kryotherapie:
Die Kryotherapie hat ihren festen Stellenwert im Alltag der dermatologischen Praxis. Verrucae vulgares, aktinische Keratosen und seborrhoische Keratosen werden regelhaft damit behandelt. Das kalte Wetter im Winter kann helfen, dass die behandelten Stellen schneller abheilen und eine geringere Entzündungstendenz aufweisen. Weiterhin schwitzt man im Winter tendenziell geringer und so werden die kryotherapierten Areale nicht so stark durch Schweiß gereizt.
8. Sport!:
Das ist jetzt vielleicht ein unerwarteter, aber nicht minder wichtiger Punkt für unsere Hautgesundheit. Denn körperliche Bewegung kann die Hautdurchblutung, Hydration und die antioxidative Kapazität steigern. Sogar eine Verbesserung der Kollagenproduktion ist möglich.14
Im Sommer hat man immer alles Mögliche andere zu tun und weniger Zeit für Sport. Oder es ist zu heiß. Oder man ist im Urlaub und da will man manchmal einfach nur chillen.
Im Winter hingegen gibt es weniger zu tun und es ist auch definitiv nicht zu heiß für Sport. Und besonders in der dunklen Jahreszeit hat man den Mood-Boost durch Bewegung ganz besonders dringend nötig. Das heißt es ist die perfekte Zeit für sportliche Betätigung. Und man muss auch nicht übertreiben, ein kurzer Winterspaziergang, ein 15 Minuten Pilates Workout zuhause oder ein kurzes Kraftworkout im Gym reichen. Sport kann unser Hautbild effektiv und langfristig verbessern. Und Bewegung schenkt einfach gute Laune.15
Meine besten Tipps, um im Winter auch wirklich regelmäßig Sport zu machen: sich mit anderen zum Sporteln verabreden (sehr wirksam im Kampf gegen den inneren Schweinehund), jeden Tag Zeit für eine kurze Form von Bewegung finden (Treppen steigen, Spazieren, kurze Yoga- oder Pilates-Einheiten, Walking oder Dancing Workouts zuhause). Mir hat Folgendes besonders geholfen: Ich habe mir jeden Tag Zeit für ein fünfminütiges Home-Workout eingeplant. So musste ich nie überlegen, wann ich Sport mache. Manche Tage waren es tatsächlich nur die fünf Minuten, manche andere jedoch 45 Min. Es ist normal - gerade im Winter - dass man von Tag zu Tag ganz unterschiedliche Energielevels hat. Oder dass man keine Lust hat bei Wind und Regen ins Gym zu fahren. Dann kommt es oft dazu, dass man seine sportlichen Ziele vernachlässigt. Durch diesen „Nur-5-Minuten“-Trick baut man gesunde Routinen auf, die auch den Jahresanfang, wo man noch so viele Neujahresvorsätze und Motivation hat, überleben.
Kurzfazit für die Praxis:
Der Winter ist eine hervorragende Jahreszeit, um langfristige Verbesserungen der Hautqualität einzuleiten – bei gleichzeitig höherer Sicherheit und niedrigerem Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierungen. Trotz des niedrigen UV-Indexes sollte man trotzdem unbedingt auf einen täglichen hohen (50+ mit ausreichend hohem Schutz vor UVA, erkenntlich am PA+++) Sonnenschutz achten. Denn wie die Haut nach einer Laser- oder IPL-Behandlung selbst auf kurzzeitige oder weniger intensive Sonneneinstrahlung reagiert, ist höchst individuell – und man möchte kein Risiko für Hyperpigmentierungen eingehen.
Also lasst uns den deutschen Winter nicht verteufeln, sondern anerkennen, dass er die perfekte Zeit ist für…
- Alles, was PIH-Risiko hat - im Winter optimal durch niedrigeren UV-Index
- Laser, Peelings, IPL - bessere Ergebnisse, geringere Komplikationen
- Retinoide - idealer Zeitpunkt zum Start oder Dosissteigerung
Eure Constanze!
Quellen:
1. Gilchrest BA, Eller MS. DNA photodamage stimulates melanogenesis and other photoprotective responses. J Investig Dermatol Symp Proc. 1999;4(1):35-40. doi:10.1038/sj.jidsp.5640178
2. Cosmetic Benefits of Medium-Depth Chemical Peels for Moderate Acne Lesions and Atrophic Acne Scars: A Single-Arm Clinical Trial in Young Adults. Accessed January 31, 2026. www.mdpi.com/2077-0383/14/23/8598
3. Clinical Improvement of Photoaged Skin with 50% Glycolic Acid A Double‐Blind Vehicle‐controlled Study - NEWMAN - 1996 - Dermatologic Surgery - Wiley Online Library. Accessed January 31, 2026. onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1524-4725.1996.tb00347.x
4. Nikalji N, Godse K, Sakhiya J, Patil S, Nadkarni N. Complications of Medium Depth and Deep Chemical Peels. J Cutan Aesthetic Surg. 2012;5(4):254-260. doi:10.4103/0974-2077.104913
5. Asilian A, Salimi E, Faghihi G, Dehghani F, Tajmirriahi N, Hosseini SM. Comparison of Q-Switched 1064-nm Nd: YAG laser and fractional CO2 laser efficacies on improvement of atrophic facial acne scar. J Res Med Sci Off J Isfahan Univ Med Sci. 2011;16(9):1189-1195.
6. Jung JY, Hong JS, Ahn CH, Yoon JY, Kwon HH, Suh DH. Prospective randomized controlled clinical and histopathological study of acne vulgaris treated with dual mode of quasi-long pulse and Q-switched 1064-nm Nd:YAG laser assisted with a topically applied carbon suspension. J Am Acad Dermatol. 2012;66(4):626-633. doi:10.1016/j.jaad.2011.08.031
7. Navyadevi U, Ganni S, Satya S, et al. Efficacy and safety of microneedling radiofrequency in acne scars. J Cutan Aesthetic Surg. 2024;17(4):315-319. doi:10.25259/jcas_175_23
8. Kumaresan M, Srinivas CR. Efficacy of ipl in treatment of acne vulgaris : comparison of single- and burst-pulse mode in ipl. Indian J Dermatol. 2010;55(4):370-372. doi:10.4103/0019-5154.74550
9. Liu J, Liu L, Zhou L, et al. The Effect of Intense Pulsed Light on the Skin Microbiota and Epidermal Barrier in Patients with Mild to Moderate Acne Vulgaris. Lasers Surg Med. 2021;53(10):1348-1355. doi:10.1002/lsm.23426
10. Wat H, Wu DC, Rao J, Goldman MP. Application of intense pulsed light in the treatment of dermatologic disease: a systematic review. Dermatol Surg Off Publ Am Soc Dermatol Surg Al. 2014;40(4):359-377. doi:10.1111/dsu.12424
11. Kolli SS, Pecone D, Pona A, Cline A, Feldman SR. Topical Retinoids in Acne Vulgaris: A Systematic Review. Am J Clin Dermatol. 2019;20(3):345-365. doi:10.1007/s40257-019-00423-z
12. Dhaliwal S, Rybak I, Ellis SR, et al. Prospective, randomized, double-blind assessment of topical bakuchiol and retinol for facial photoageing. Br J Dermatol. 2019;180(2):289-296. doi:10.1111/bjd.16918
13. Quan T. Human Skin Aging and the Anti-Aging Properties of Retinol. Biomolecules. 2023;13(11):1614. doi:10.3390/biom13111614
14. Oizumi R, Shibata R. Relationship Between Activity Level and Skin Moisturizing Function in Older Adults: A Cross-Sectional Study. Indian Dermatol Online J. 2026;17(1):63-66. doi:10.4103/idoj.idoj_983_24
15. Sharma A, Madaan V, Petty FD. Exercise for Mental Health. Prim Care Companion J Clin Psychiatry. 2006;8(2):106. doi:10.4088/pcc.v08n0208a
