Ich vermiese niemandem gerne den Sommer. Einen Zustand, den wir alle in Deutschland Lebenden zwischen Oktober und April uns sehnsüchtig herbeiwünschen. Die ersten warmen Tage, Kaffee in der Sonne trinken, Freibad, Urlaubsgefühle – ich liebe das auch.
Aber: Freunde der Sonne, wir müssen reden.
Über Sonnenschäden. Über UV-Mythen. Und darüber, warum Dermatologen am Strand oder beim Schnorcheln teilweise aussehen wie Vampire. Denn je mehr Zeit man in der Dermatologie verbringt, desto mehr versteht man: Die Sonne ist leider nicht nur schön, sondern vor allem ein ziemlich aggressiver Umweltfaktor und kann Auslöser von vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs sein.1
Und bevor jetzt jemand denkt: „Oh Gott, jetzt kommt ein Artikel darüber, dass wir nie wieder rausgehen dürfen.“ – Entwarnung! Es geht nicht darum, panisch zu werden. Sondern darum, UV-Strahlung und ihre Wirkung auf die menschliche Haut realistisch einzuordnen und ein paar Mythen loszuwerden, die einem sowohl im Praxisalltag als auch auf Social Media begegnen.
Lasst mich wissen: Kanntet ihr schon alle davon? ;)
Mythos 1: Sonnencreme ist der beste Sonnenschutz
Sonnencreme ist sehr wichtig – aber nicht der einzige Sonnenschutz. Noch effektiver sind UV-Kleidung, Schatten und das Meiden der Mittagssonne. Die Siesta in südlichen Ländern gibt es nicht ohne Grund.
Übrigens: Auch SPF 50 blockiert nicht 100 % der UV-Strahlung. Außerdem nutzen die meisten Menschen Sonnencreme viel zu dünn, wodurch der tatsächliche Schutz deutlich niedriger ausfällt.2
Also der perfekte Sonnenschutz in 4 einfachen Schritten:
- Sonne meiden so oft es geht
- Schatten suchen, nicht in praller Sonne brutzeln
- UV-Kleidung/Hut/Sonnenbrille
- Sonnencreme LSF >30
Mythos 2: Im Winter oder bei Wolken braucht man keinen Sonnenschutz
Das hält sich wirklich erschreckend hartnäckig. Fast jedes Mal, wenn ich Patienten frage, ob sie regelmäßig Sonnenschutz benutzen, höre ich die Antwort „Ja, wenn ich im Sommer rausgehe“. Aber: Nur weil es draußen grau ist, bedeutet das nicht, dass keine UV-Strahlung vorhanden ist. Denn UVB (B steht für Burn) wird durch Wolken etwas abgemildert, doch besonders UVA-Strahlen kommen problemlos durch Wolken hindurch.3 UVA ist vor allem für vorzeitige Hautalterung, Pigmentflecken und Kollagenschäden verantwortlich.
Deshalb sehen viele Menschen nach Jahrzehnten chronischer Sonnenexposition irgendwann nicht einfach „gesund gebräunt“ aus, sondern eher lederartig.
Vielleicht kennt ihr ja auch dieses berühmte Bild eines Truckfahrers, bei dem eine Gesichtshälfte jahrzehntelang durchs Seitenfenster der Sonne ausgesetzt war. Die sonnenzugewandte Seite wirkt deutlich faltiger und vorgealterter als die andere Gesichtshälfte. Genau das ist ein eindrückliches und hoffentlich abschreckendes Beispiel, was chronische UV-Strahlung langfristig mit unserer Haut machen kann.
Mythos 3: Abends braucht man keinen Sonnenschutz
Das dachte ich übrigens selbst lange: Wenn der UV-Index niedrig ist, müsse man sich weniger Gedanken über Sonnenschäden machen. Tatsächlich misst der UV-Index aber hauptsächlich die UVB-Strahlung. UVA-Strahlen hingegen sind deutlich konstanter vorhanden, auch morgens, abends oder bei Wolken.3 Deshalb gehört täglicher Sonnenschutz (besonders mit hohem UVA, erkenntlich an dem PA+++ auf der Verpackung) langfristig zu einer der wichtigsten Well-Aging-Maßnahmen!4 Dem Schaden vorzubeugen ist wie bei vielen Sachen in der Medizin meist kostengünstiger und effektiver als den bereits eingetretenen Schaden zu behandeln.
Mythos 4: Einmal eincremen reicht
Leider ebenfalls nein. Gerade wenn man in der Mittagspause länger draußen sitzt oder einen Arbeitsplatz an einem großen Fenster hat. Durch Schweiß und Abrieb verringert sich der Sonnenschutz im Laufe des Tages. Es wird daher empfohlen, mindestens einmal in der Mitte des Tages mit Sonnenschutz nachzucremen.
Und ja: Gerade über Make-up ist das nervig. SPF in Foundation oder Puder kann zwar etwas zusätzlichen Schutz bieten, die aufgetragene Menge reicht aber meist nicht für einen vollständigen Sonnenschutz aus. Praktisch für unterwegs sind deshalb transparente SPF-Sprays über dem Make-up.
Mythos 5: Drinnen braucht man keine Sonnencreme
Super wichtiger Punkt! UVB wird größtenteils von Fensterscheiben abgeblockt. UVA aber nicht vollständig.3
Das bedeutet:
Wer lange im Auto oder auch Flugzeug (Fensterplatz!) sitzt oder dauerhaft z.B. bei der Büroarbeit am Fenster Tageslicht ausgesetzt ist, bekommt durchaus UVA-Exposition ab.
Es gibt berühmte Bilder von LKW-Fahrern oder Piloten, bei denen eine Gesichtshälfte deutlich stärker gealtert ist als die andere – einfach durch jahrelange UVA-Exposition durchs Fenster. Gemein daran ist: Logischerweise denkt man, drinnen keinen Sonnenschutz zu brauchen. Ganz so einfach ist es leider nicht.
Mythos 6: Im Auto oder Flugzeug ist man vor UV geschützt
Gerade im Flugzeug ist die UV-Belastung teilweise enorm hoch. Deshalb haben Piloten und Cabin Crew tatsächlich ein erhöhtes Risiko für Hautschäden und Melanome.5 Deshalb: nachts fliegen, eher keinen Fensterplatz und Sonnencreme auftragen vor dem Flug.
Auch im Auto gelangt vor allem UVA durch die Scheiben. Besonders relevant ist das für Menschen, die beruflich viel fahren. Hier helfen UV-Handschuhe und eine kleine Sonnencreme-Tube im Handschuhfach – so vergisst man den Sonnenschutz unterwegs deutlich seltener.
Mythos 7: Nur Sonnenbrand verursacht Hautschäden
Das ist einer der größten Irrtümer überhaupt. UV-Strahlung kann die DNA der Hautzellen auch ohne Sonnenbrand schädigen.6 Und: Viele UV-Schäden passieren still und chronisch über Jahre, beispielsweise Pigmentflecken, erweiterte Gefäße und Hautalterung.
Man muss nach dem Sonnenbad also nicht aussehen wie ein gekochter Hummer, um bereits relevante Hautschäden entwickelt zu haben.
Mythos 8: Mit Anfang 20 bekommt man keinen Hautkrebs
Doch, leider schon. Besonders das maligne Melanom kann auch junge Menschen betreffen.7,8 Gerade intensive UV-Schäden in der Kindheit und Jugend können das Hautkrebsrisiko erhöhen.9 Deshalb ist Sonnenschutz bei Kindern extrem wichtig. Mehrere schwere Sonnenbrände in der Kindheit können das spätere Hautkrebsrisiko erhöhen.9
Und ehrlich gesagt: Kinder permanent von Kopf bis Fuß einzucremen grenzt manchmal an Leistungssport. Deshalb gilt besonders bei Kindern: Der beste Sonnenschutz ist oft eine Kombination aus mehreren Maßnahmen: UV-Kleidung, Sonnenhut, Schatten nutzen und Mittagssonne meiden sowie zusätzlich Sonnencreme auf unbedeckten Stellen.
Wichtig ist vor allem, dass die Sonnencreme alltagstauglich ist – also schnell einzieht, nicht in den Augen brennt und einfach aufzutragen ist. Einen speziellen „Kinder-SPF“ braucht es nicht unbedingt, wichtiger sind ein hoher Breitbandschutz und eine sanfte Formulierung.
Mythos 9: Sonne macht glücklich
Teilweise stimmt das sogar: Sonne beeinflusst unseren zirkadianen Rhythmus, Serotonin und unser Wohlbefinden.10 Morgens wird man schneller wach, wenn man direkt nach dem Aufstehen ein paar Minuten draußen verbringt.11 Und auch Vitamin D kann unsere Haut durch Sonneneinstrahlung selbst bilden.12 Gerade im Winter ist es wichtig, ausreichend draußen zu sein, um dem Winter Blues vorzubeugen und das Immunsystem zu stärken. Deshalb: Niemand sagt, dass wir nur noch im Keller leben sollen.
Das Problem ist eher unsere Dosis. Zwischen „kurz Tageslicht tanken“ und „stundenlang in der prallen Mittagssonne liegen“ gibt es einen großen Unterschied.
Mythos 10: Braun = gesund und schön
Schönheitsideale verändern sich ständig. Früher galt helle Haut als Statussymbol, heute gilt es in den westlichen Ländern als attraktiv, braun zu sein. Dermatologisch betrachtet ist Bräunung jedoch gar nicht schick, sondern eine Schutzreaktion der Haut auf DNA-Schäden. Die Haut wird braun, weil sie merkt, dass sie angegriffen wird. Bräune ist also ein Notsignal der Haut und keineswegs ein Zeichen von Gesundheit.13
Und wenn man sich Länder wie z.B. Korea oder Japan anschaut, in denen Sonnenschutz kulturell viel stärker verankert ist, sieht man oft enorme Unterschiede beim Hautbild im Alter. Und nein – ich bin kein Fan davon, Menschen, gerade Frauen, mit „Anti-Aging“ unter Druck zu setzen. Aber ich finde schon, dass wir unsere Haut schützen dürfen. Nicht aus Angst vor Falten, sondern weil Hautgesundheit langfristig einfach sichtbar ist. Sonnengeschützte Haut altert langfristig oft deutlich gesünder. Die Bräune vergeht – Sonnenschäden bleiben. Also: Wir sollten zu unserer Blässe stehen!
Mythos 11: Durch Sonnenschutz bekommt man einen Vitamin-D-Mangel
Das ist ja eines der größten Argumente der Anti-Sonnencreme-Fraktion auf Social Media: „Mit Sonnencreme produziert man weniger Vitamin D.“
Und theoretisch stimmt das tatsächlich auch – teilweise. Wenn weniger UVB-Strahlung auf die Haut trifft – etwa durch konsequenten Sonnenschutz oder UV-Kleidung – kann die körpereigene Vitamin-D-Produktion reduziert werden.14 Die meisten Menschen in Deutschland schützen sich aber nicht derart konsequent vor der Sonne, als dass das relevant wäre.
Trotzdem kann bei manchen Menschen eine Vitamin-D-Supplementation sinnvoll sein, insbesondere bei nachgewiesenem Mangel oder bestimmten Risikofaktoren. Wichtig ist aber, Vitamin D nicht einfach so hochdosiert einzunehmen, sondern die Spiegel gelegentlich kontrollieren zu lassen, da es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt und Überdosierungen möglich sind.15
Mythos 12: Sonnencreme verursacht Krebs
Dieser Mythos taucht auf Social Media wirklich ständig auf. Die Sonnencreme würde schädliche chemische Inhaltsstoffe enthalten, die in den Blutkreislauf gelangen und biologische Prozesse stören würden. Ich verstehe den Gedanken dahinter: Niemand möchte seinem Körper potenziell schädliche Stoffe zuführen.
Man sollte diese Bedenken nicht komplett als Quatsch abtun, sondern differenziert betrachten. Tatsächlich gibt es Studien, die gezeigt haben, dass bestimmte UV-Filter aus Sonnencremes in geringen Mengen über die Haut aufgenommen werden können.17 Ein gesundheitsschädlicher Effekt oder gar ein erhöhtes Krebsrisiko durch handelsübliche Sonnencremes konnte daraus bisher jedoch nicht abgeleitet werden.18
Mit selbstgemachten „Sonnencremes“ mit LSF 10 ungeschützt in die Sonne zu gehen, ist wahrscheinlich deutlich riskanter. Denn es besteht wissenschaftlich mittlerweile kaum ein Zweifel daran, dass UV-Strahlung ein eindeutig belegtes Karzinogen ist.16
Mythos 13: Normale Kleidung schützt ausreichend vor UV-Strahlung
Das ist der Mythos, den ich selbst noch vor dem Schreiben dieses Artikels geglaubt habe :D
Überraschenderweise schützt ein normales weißes T-Shirt aus Baumwolle oft viel schlechter vor UV-Strahlung, als man vielleicht denkt. Der LSF liegt bei etwa 5–10.19 Ich dachte immer, wenn ich mir in einer langen Bluse und langer Hose bei 37 Grad einen abschwitze, reicht das als Sonnenschutz und ich bekomme keine Sonnenschäden. Aber: Gerade dünne Sommerstoffe lassen überraschend viel UV durch.
Spezielle UV-Kleidung mit LSF 50+ kann deshalb wirklich sinnvoll sein – besonders bei langen Outdoor-Aktivitäten, Wandern, Strandurlaub oder Wassersport.
In Deutschland führen die kompletten UV-Looks mit Schirm und Gesichtsmaske anders als in asiatischen Ländern bisher noch zu komischen Blicken. Deshalb verstehe ich, dass das für manche Menschen keine Option ist. Aber keine Sorge: Oft reichen schon ein leichtes UV-Hemd im Kleiderschrank, UV-Handschuhe oder ein Sonnenhut. Auch eine UV-Stola/Tuch kann man zu jedem Outfit kombinieren und es fällt nicht mal auf, dass sie dem Sonnenschutz dient.
Und: Auch wenn man lange Kleidung trägt: Sonnencreme davor auftragen ist dennoch Pflicht. Am besten 15 Minuten vorm Anziehen, damit die Creme genug Zeit hat zum Einziehen. Denn niemand mag Sonnencreme-Flecken (das ist ein Thema für einen anderen Blog…)
Mythos 14: Nur das Gesicht braucht Sonnenschutz
Das Gesicht bekommt bei den meisten Skincare-Routinen sowie auch beim Sonnenschutz oft die gesamte Aufmerksamkeit – dabei vergessen wir leider manchmal andere sonnenexponierte Stellen wie Ohren, Lippen oder Hände.
Gerade die Hände und Dekolleté verraten UV-Schäden oft besonders früh. Deshalb gilt in der Dermatologie die Regel: „Das Gesicht geht bis zum Dekolleté.“ Sowohl für die tägliche Skincare, Gesichtsbehandlungen als auch Sonnencreme.
Die Klassiker, die beim Eincremen mit SPF ständig vergessen werden:
- Ohren
- Lippen
- Hals
- Dekolleté
- Hände
- Kopfhaut (schon mal Sonnenbrand auf der Kopfhaut gehabt? Aua! Deshalb gibt’s zum Glück Sprays extra für die Kopfhaut, welche die Haare nicht ganz so fettig machen. Außerdem für Männer mit reduzierter Haarpracht: Ganz wichtig ist, täglich einen Hut/Cap etc. oder Sonnenschutz zu nutzen. Sieht garantiert schicker aus als eine Feldkanzerisierung, versprochen!)
Fazit:
Sonnenschutz ist kein Beauty-Gimmick und auch keine übertriebene TikTok-Wellnessroutine. Er ist wahrscheinlich eine der effektivsten präventiven Maßnahmen überhaupt – gegen Hautkrebs, vorzeitige Hautalterung und chronische Lichtschäden.20,21
Am Ende geht es nicht darum, den Sommer zu vermeiden, sondern ihn bewusst zu genießen – draußen, auf Reisen und mit einem Eis in der Hand. Nur vielleicht mit etwas mehr Schatten, etwas mehr SPF und etwas weniger „Gotta keep the tan up - it´s a lifestyle“.
Wusstet ihr all diese UV-Mythen schon? Ich auch nicht!
Eure gut sonnengeschützte Constanze
Quellen:
1 Ultraviolet radiation. Accessed May 18, 2026. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/ultraviolet-radiation
2 Couteau C, Paparis E, El-Bourry-Alami S, Coiffard L. Influence on SPF of the quantity of sunscreen product applied. Int J Pharm. 2012;437:250-252. doi:10.1016/j.ijpharm.2012.08.019
3 UV Radiation. The Skin Cancer Foundation. Accessed May 18, 2026. https://www.skincancer.org/risk-factors/uv-radiation/
4 Hughes MCB, Williams GM, Baker P, Green AC. Sunscreen and prevention of skin aging: a randomized trial. Ann Intern Med. 2013;158(11):781-790. doi:10.7326/0003-4819-158-11-201306040-00002
5 Sanlorenzo M, Wehner MR, Linos E, et al. The risk of melanoma in airline pilots and cabin crew: a meta-analysis. JAMA Dermatol. 2015;151(1):51-58. doi:10.1001/jamadermatol.2014.1077
6 Pfeifer GP. Mechanisms of UV-induced mutations and skin cancer. Genome Instab Dis. 2020;1(3):99-113. doi:10.1007/s42764-020-00009-8
7 Abboud S, Romano L, Langouo Fontsa M. Melanoma in adolescents and young adults: special considerations. Curr Opin Oncol. 2026;38(2):89-94. doi:10.1097/CCO.0000000000001220
8 Rodríguez-Sánchez B, Rodríguez-Lomba E, Avilés-Izquierdo JA. Epidemiological, clinical and histological characteristics of melanoma in young adults: a 30-year retrospective study (1993-2022). Clin Exp Dermatol. 2025;50(3):620-628. doi:10.1093/ced/llae466
9 Gandini S, Sera F, Cattaruzza MS, et al. Meta-analysis of risk factors for cutaneous melanoma: II. Sun exposure. Eur J Cancer. 2005;41(1):45-60. doi:10.1016/j.ejca.2004.10.016
10 Lambert GW, Reid C, Kaye DM, Jennings GL, Esler MD. Effect of sunlight and season on serotonin turnover in the brain. Lancet. 2002;360(9348):1840-1842. doi:10.1016/s0140-6736(02)11737-5
11 Cajochen C. Alerting effects of light. Sleep Med Rev. 2007;11(6):453-464. doi:10.1016/j.smrv.2007.07.009
12 Holick MF. Sunlight, UV Radiation, Vitamin D, and Skin Cancer: How Much Sunlight Do We Need? Adv Exp Med Biol. 2020;1268:19-36. doi:10.1007/978-3-030-46227-7_2
13 Gilchrest BA, Eller MS. DNA photodamage stimulates melanogenesis and other photoprotective responses. J Investig Dermatol Symp Proc. 1999;4(1):35-40. doi:10.1038/sj.jidsp.5640178
14 Passeron T, Bouillon R, Callender V, et al. Sunscreen photoprotection and vitamin D status. Br J Dermatol. 2019;181(5):916-931. doi:10.1111/bjd.17992
15 Marcinowska-Suchowierska E, Kupisz-Urbańska M, Łukaszkiewicz J, Płudowski P, Jones G. Vitamin D Toxicity-A Clinical Perspective. Front Endocrinol. 2018;9:550. doi:10.3389/fendo.2018.00550
16 Narayanan DL, Saladi RN, Fox JL. Ultraviolet radiation and skin cancer. Int J Dermatol. 2010;49(9):978-986. doi:10.1111/j.1365-4632.2010.04474.x
17 Matta MK, Florian J, Zusterzeel R, et al. Effect of Sunscreen Application on Plasma Concentration of Sunscreen Active Ingredients: A Randomized Clinical Trial. JAMA. 2020;323(3):256-267. doi:10.1001/jama.2019.20747
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21 Hughes MCB, Williams GM, Baker P, Green AC. Sunscreen and prevention of skin aging: a randomized trial. Ann Intern Med. 2013;158(11):781-790. doi:10.7326/0003-4819-158-11-201306040-00002
