JuDerm WBA-Reporter

Erstmals auf der 50. sten DDG-Tagung 2019 im CityCube Berlin, haben wir einzelne Veranstaltungen und Tracks genauer unter die Lupe genommen. Wichtig waren uns hier natürlich die Angebote für WBAs. Vier Reporter haben wir dazu mit Stift und Papier ausgestattet, um einen Kurs ihrer Wahl zu besuchen und anschließend zu bewerten. Dabei achteten wir sowohl auf inhaltliche wie auch auf organisatorische Punkte.

JuDerm WBA Reporter
v. l. n. r.: Anne-Karin Busold, Juan Carlos Gerdes-Blank, Dr. med. Fabian Neubauer, Max Tischler, Frederieke Thielking, Katharina Fischer

Die folgenden Veranstaltungen haben unsere Reporter für Euch bewertet:

• Auflichtmikroskopie / Dermatoskopie
• Track Infektiologie: Die neue Herausforderung: STI 2019
• „Schwierige Wunden – was mache ich bei ...?“
• OP-Kurs im Vivantes Klinikum Friedrichshain

Insgesamt wurden alle Veranstaltungen gut bewertet.

So schreibt JuDerm-Reporter Dr. med. Fabian Neubauer (Univ. Semmelweis) bei dem von ihm ausgewählten Kurs Auflichtmikroskopie / Dermatoskopie: “In den Vorträgen wurden viele Fallbeispiele und Tipps sowie Tricks gezeigt, welche das alltägliche Arbeiten mit der Auflichtmikroskopie erleichtern können. Besonders bei der Gefäßdiagnostik konnte ich nützliche Tipps erfahren. Gerade als Berufsanfänger sind diese Kurse sehr hilfreich. Sie sind praxisbezogen und helfen beim täglichen Arbeiten in der Klinik oder Praxis. Die Referenten konnten ihre Themen sehr gut vermitteln.” Kleine Kritik gab es an Handout und zeitlichem Rahmen: “Leider wurde zu diesem Kurs erst im Nachhinein ein Handout ausgehändigt. Dieses hätte ich mir sehr gerne schon vor der Veranstaltung gewünscht. Ein weiterer Kritikpunkt war die Länge der Veranstaltung. Aufgrund der Vielzahl an Themen hätte man auch eine zweite Veranstaltung anbieten können, um intensiver einzelne Themen zu behandeln.”

Den vollständigen Bericht findet ihr unten.

Ähnlich gut fiel das Urteil von Anne Karin Busold aus, die aktuell als internistische Assistenzärztin neben den Symposien zum Facharztwissen für Assistenten sehr interessiert an dem Track “Infektiologie: Die neue Herausforderung: STI 2019” war: “Insgesamt präsentierten sich die Referenten sowohl fachlich als auch didaktisch sehr homogen. Als Assistenzarzt/ärztin wurde man jeweils durch eine klare Struktur, oftmals beginnend mit den Grundlagen, gefolgt von Epidemiologie und speziellen therapeutischen Ansätzen thematisch gut entsprechend der Vorkenntnisse „abgeholt“. Alle Vorträge zeichneten sich vor allem dadurch aus, dass die Referenten sehr aktuelle Daten mit aussagekräftigen Diagrammen präsentierten. Didaktisch gut empfand ich vor allem, dass oftmals das Auditorium eingebunden wurde, indem am Ende des jeweiligen Vortrages Fragestellungen aufgeworfen worden, aus denen sich rege Diskussionen ergaben.” Auch den rest ihrer Beurteilung kann man als klare Empfehlung betrachten: “Insgesamt war neben der zeitlichen Gestaltung auch der Plenarsaal dem Publikum entsprechend angemessen. Die vorgestellten Slides der einzelnen Referentenvorträge waren für das gesamte Auditorium gut einsehbar.”

Den vollständigen Bericht findet ihr unten.

JuDerm Reporterin Frederieke Thielking entschied sich für eine Veranstaltung, die eigentlich nicht explizit für Weiterbildungsassistenten ausgeschrieben wurde. In dem Kurs “Schwierige Wunden – was mache ich bei ...?” traf sie auf  fachlich und didaktisch sehr kompetente Referenten, die die Inhalte verständlich vermitteln konnten. Besonders gut gefallen hat ihr, “dass viele Themen aufgegriffen wurden, zu denen ich in letzter Zeit auch Patienten gesehen habe. Da die Inhalte sehr praxisnah waren, konnte ich viel für die Therapie und Diagnostik bei solchen Fällen lernen. Dabei wurden sowohl Themen, die einem täglich über den Weg laufen, als auch seltene Krankheiten, die man jedoch nun als Differentialdiagnose im Hinterkopf hat, thematisiert.” Kleine Kritikpunkte gab es am Inhalt, der sich allerdings den zeitlichen Gegebenheiten beugen musste: Unsere Reporterin hätte gerne zusätzlich noch etwas grundlegenderes zu Wunden und insbesondere zur Wundtherapie mit modernen Wundauflagen gehört.

Den vollständigen Bericht findet ihr unten.

JuDerm Reporterin Katharina Fischer trat einen etwas weiteren Weg an, denn der von ihr auserwählte OP-Kurs fand nicht im CityCube, sondern im Vivantes Klinikum Friedrichshain statt. Das hat sich wohl gelohnt, denn sie war regelrecht begeistert: “Der gute Mix aus Vorträgen, Live-OPs und Übungen am Schweinekopf mit direkter Betreuung durch die Kursreferenten macht den OP-Kurs definitiv zu einem DER Kurse für Weiterbildungsassistenten.” Sie beobachtete auch, wie “sehr ausführlich dabei darauf eingegangen wurde, wie anatomisch am besten unter Berücksichtigung der Skin Tension Lines, der funktionellen Einheiten im Kopf-Hals-Bereich und der individuellen Anatomie gearbeitet werden sollte, um ästhetisch schöne Ergebnisse zu erzielen.” Und so fiel ihr Fazit entsprechend positiv aus: “Gerade als Weiterbildungsassistent ist es hilfreich, die operativen Techniken an einem Modell zu üben oder aufzufrischen, ganz ohne Zeitdruck, mit gutem Sichtfeld ohne Blutung und unter Supervision der operativ versierten Referenten. Besonders zu loben ist die Bereitstellung des OP-Bestecks und Nahtmaterials, was für solche OP-Kurse nicht selbstverständlich ist! Auch die Raumgestaltung ist sehr gelungen – jeder mit eigenem Platz und eigenem Schweinekopf, ein Nebenraum mit Getränken und kleinem Imbiss.”

Den vollständigen Bericht findet ihr unten.

In Summe freuen wir uns, dass unsere Reporter tolle Veranstaltungen besuchen konnten, die wirklich nur winzig kleine, meist organisatorische (Ort, Zeit) Kritikpunkte zuließen. Die DDG-Tagung ist somit auch eine klare Empfehlung für WBAs und wir gehen fest davon aus, dass der Trend, diese Zielgruppe immer stärker zu bedienen anhält!

Im Rahmen der 50. Deutschen Dermatologischen Gesellschaft – Tagung in Berlin – habe ich den Kurs Auflichtmikroskopie / Dermatoskopie besucht. Dieser fand in einem der größten Vortragsräume und in einem angemessenen Rahmen statt. Innerhalb von 3 Stunden haben insgesamt 11 Referenten je einen 20 minütigen Vortrag über ihre Arbeit gehalten. Zu diesen zählten unter anderem die Melanomsimulatoren, Kollisionstumore, nicht pigmentierte Tumore, Tricks bei der Gefäßdiagnostik, und viele weitere Themen.

In den Vorträgen wurden viele Fallbeispiele und Tipps sowie Tricks gezeigt, welche das alltägliche Arbeiten mit der Auflichtmikroskopie erleichtern können. Besonders bei der Gefäßdiagnostik konnte ich nützliche Tipps erfahren. Gerade als Berufsanfänger sind diese Kurse sehr hilfreich. Sie sind praxisbezogen und helfen beim täglichen Arbeiten in der Klinik oder Praxis. Die Referenten konnten ihre Themen sehr gut vermitteln. Leider wurde zu diesem Kurs erst im Nachhinein ein Handout ausgehändigt. Dieses hätte ich mir sehr gerne schon vor der Veranstaltung gewünscht. Ein weiterer Kritikpunkt war die Länge der Veranstaltung. Aufgrund der Vielzahl an Themen hätte man auch eine zweite Veranstaltung anbieten können, um intensiver einzelne Themen zu behandeln. Insgesamt war es ein gelungener Kurs, welche ich jedem Berufsanfänger empfehlen kann.

Dr. med. (Univ. Semmelweis) F. Neubauer

Als aktuell internistischer Assistenzarzt war ich neben den Symposien zum Facharztwissen für Assistenten sehr interessiert am Track Infektiologie, weshalb ich das Donnerstags-Symposium zu den neuen Herausforderungen, welche sich in Zukunft im Bereich STI ergeben, besuchte. Zudem waren mir einige Dozenten aus meiner Heimat-Universität bekannt, sodass dies einen zusätzlichen Aspekt darstellte, über die Entwicklungen von infektiologischer Seite zu berichten.

In den eineinhalb Stunden referierte Frau S. Buder über die neue Gonokokken-Leitlinie und konnte sehr gut die aktuellsten Antibiotika-Regimes inklusive Resistenzlage zusammenfassen, bevor dann A. Potthoff in seinem Vortrag auf die Behandlung genitaler Warzen einging. Hier wurden neben Therapiemöglichkeiten auch Informationen zu Ätiologie und Epidemiologie dargestellt. Der dritte Referent war Herr R. Dumke, welcher neuste Ergebnisse über die Resistenztestung bei Mykoplasmen aus dem Dresdner Konsiliarlaboratorium für Mykoplasmen vorstellte. Insbesondere kulturelle bzw. molekularbiologische Resistenzbestimmungen standen auf der Agenda des knapp 20-minütigen Vortrages. Als zweite Dresdner Referentin schloss sich dann Frau Sprongraft-Ragaller mit einem sehr informativen Vortrag über die aktuelle Umsetzung zur HIV-Präexpositions-Prophylaxe an. Ihr Beitrag begann mit den Grundlagen der therapeutischen Möglichkeiten und veranschaulichte im weiteren Verlauf wie PrEP in Deutschland aktuell angewandt wird. Abgerundet wurde das Symposium im Track Infektiologie durch die aktuellsten Ergebnisse der MSM-Screening-Study, vorgestellt von Herrn Klaus Jansen aus Berlin. Sein Vortrag war vor allem durch die Aktualität und Prävalenz/Inzidenz-Daten sehr informativ.

Insgesamt präsentierten sich die Referenten sowohl fachlich als auch didaktisch sehr homogen. Als Assistenzarzt/ärztin wurde man jeweils durch eine klare Struktur, oftmals beginnend mit den Grundlagen, gefolgt von Epidemiologie und speziellen therapeutischen Ansätzen thematisch gut entsprechend der Vorkenntnisse „abgeholt“. Alle Vorträge zeichneten sich vor allem dadurch aus, dass die Referenten sehr aktuelle Daten mit aussagekräftigen Diagrammen präsentierten. Didaktisch gut empfand ich vor allem, dass oftmals das Auditorium eingebunden wurde, indem am Ende des jeweiligen Vortrages Fragestellungen aufgeworfen worden, aus denen sich rege Diskussionen ergaben.

Da die zeitlichen Rahmenbedingungen oftmals nur einen kleinen Raum für Publikumsbeiträge oder Fragen zuließen, verwiesen alle Referenten auch auf Kontaktmöglichkeiten für Fragen oder Anregungen.

Ich persönlich empfand vor allem den abschließenden Beitrag über die sexual transmitted infections bei Risikogruppen, die die MSM-Risikostudie erbrachte als sehr gelungen. Durch eine angenehme und das Publikum einbeziehende Vortragsweise konnten die Ergebnisse und dadurch resultierenden Handlungsempfehlungen sehr eindrücklich vorgestellt werden. Vor allem die durch den Referenten aufgeworfenen Fragen und Zukunftsaussichten regten zur Diskussion an.

Insgesamt war neben der zeitlichen Gestaltung auch der Plenarsaal dem Publikum entsprechend angemessen. Die vorgestellten Slides der einzelnen Referentenvorträge waren für das gesamte Auditorium gut einsehbar.

Zusammenfassend empfand ich das Symposium „Die neuen Herausforderungen: STI 2019“ im Track Infektiologie als sehr informativen Gesamtüberblick, der neben Gonokokken, genitalen Warzen auch auf HIV und die STI-Prävalenzen bei Risikogruppen einging. Als Assistenzarzt erhielt man somit einen didaktisch guten Einstieg in die Thematik und es wurden Handlungsempfehlungen und Therapiehinweise ausgesprochen.

Das gesamte Symposium gestaltete sich durchgehend ansprechend und informativ; sodass eine definitive Empfehlung für einen weiteren Besuch ausgesprochen werden kann.

Anne Karin Busold

Ich habe mich für die Veranstaltung „Schwierige Wunden – was mache ich bei...?“ auf der 50. DDG-Tagung entschieden, da ich zuletzt im klinischen Alltag hauptsächlich mit Patienten und Patientinnen mit chronischen und natürlich zum Teil auch „schwierigen Wunden“ behandelt habe. Dies war eine Veranstaltung, die nicht explizit für Weiterbildungsassistenten ausgeschrieben wurde.

Der Saal, in dem die Veranstaltung stattfand, war ca. zu einem Viertel gefüllt und somit für die Teilnehmerzahl eher etwas zu groß, was jedoch das Verständnis der Veranstaltung nicht beeinträchtigte, da die Ausstattung des Raumes inklusive Akustik und Leinwand sehr gut war.

Die Dauer der Veranstaltung war mit 1 1/2 Stunden gut gewählt, so dass man den Themen aufmerksam folgen konnte. Gerne hätte ich jedoch noch weitere Unterpunkte zu diesem Thema gehört, z.B. in einem zweiten Block.

Die Referenten waren fachlich und didaktisch kompetent und konnten die Inhalte verständlich vermitteln. Fragen aus dem Auditorium wurden ausreichend beantwortet. Die Inhalte waren sehr praxisnah und beinhalteten auch Fallbeispiele.

Es wurden die Unterpunkte Pyoderma gangraenosum, Epikutane Sensibilisierung bei Wunden, Kalziphylaxie, Ulcus cruris mixtum/Ödem und Digitale Ulzerationen bei Sklerodermie behandelt. Weiterführende Angebote gab es leider nicht.

Besonders gut gefallen hat mir, dass viele Themen aufgegriffen wurden, zu denen ich in letzter Zeit auch Patienten gesehen habe. Da die Inhalte sehr praxisnah waren, konnte ich viel für die Therapie und Diagnostik bei solchen Fällen lernen. Dabei wurden sowohl Themen, die einem täglich über den Weg laufen, als auch seltene Krankheiten, die man jedoch nun als Differentialdiagnose im Hinterkopf hat, thematisiert.

Wie bereits erwähnt, hätte ich mir noch mehr Inhalte zu dem Thema Wunden gewünscht, dies wäre jedoch nur in einem weiteren Block möglich gewesen, da sonst die Zeit für die anderen Themen zu kurz gekommen wäre. Hierbei hätte ich gerne zusätzlich noch etwas grundlegenderes zu Wunden und insbesondere zur Wundtherapie mit modernen Wundauflagen gehört.

Frederieke Thielking

Der gute Mix aus Vorträgen, Live-OPs und Übungen am Schweinekopf mit direkter Betreuung durch die Kursreferenten macht den OP-Kurs definitiv zu einem DER Kurse für Weiterbildungsassistenten. Denn was macht einen Kurs mehr aus, als selbst Hand anzulegen? Zunächst startet alles mit einer Übersicht über die großen Themen der operativen Tätigkeit – Material, Nahttechniken, Methoden … von kleiner Spindelexzision zu den verschiedenen Verschiebe- und Lappenplastiken. Besonders aufschlussreich waren hierbei die Videos zu den Nahttechniken an einem Schaumstoff von Prof. Dr. Häfner aus Tübingen, denn diese zeigen den Verlauf der Fäden unterhalb des Schaumstoffs und damit dreidimensional die Zugrichtungen derer – eine sehr gelungene und anschauliche Verknüpfung der Technik und ihrer resultierenden Wirkung. Es folgt ein übersichtlicher Ritt durch die wichtigsten Verschiebe- und Lappenplastiken – Transpositionslappen, subkutan-gestielter Lappen, Rotationslappen und Verschiebelappen nach Burow mit Ausgleichsdreiecken, plastisch dargestellt auf Fotografien und Beispielbildern. Ein Schelm, der bei diesen Formen an die bunten Dreiecke und geometrischen Figuren von Miró oder Picasso denkt - Hier sind wirklich moderne Künstler am lebendigen Werk. Sehr ausführlich wird dabei darauf eingegangen, wie anatomisch am besten unter Berücksichtigung der Skin Tension Lines, der funktionellen Einheiten im Kopf-Hals-Bereich und der individuellen Anatomie gearbeitet werden sollte, um ästhetisch schöne Ergebnisse zu erzielen. Auch sehr interessant und spannend – die Live-OPs – einziges kleines Manko ist das zwischendurch versperrte Blickfeld durch die Hände des Operateurs, was leider nicht gänzlich zu vermeiden ist zum Wohle des Patienten und zur korrekten Durchführung der OP. Zum Glück findet dann schnell ein Positionswechsel der Kamera statt, sodass die Sicht wieder frei ist. Danach folgt der praktische Teil und es geht an den Schweinekopf! Hier kann jeder gemäß seines eigenen Wissens- und Praxisstandes üben: Erstmal Nahttechniken, dann auch verschiedene Verschiebe- oder Lappenplastiken.  Zum Schluss des Kurses wird noch eine Übersicht über Operationen im Gesichtsbereich, an der Nase und am Ohr mit vielen faszinierenden Beispielen an Hand von Fotos gegeben.

Gerade als Weiterbildungsassistent ist es hilfreich, die operativen Techniken an einem Modell zu üben oder aufzufrischen, ganz ohne Zeitdruck, mit gutem Sichtfeld ohne Blutung und unter Supervision der operativ versierten Referenten. Besonders zu loben ist die Bereitstellung des OP-Bestecks und Nahtmaterials, was für solche OP-Kurse nicht selbstverständlich ist! Auch die Raumgestaltung ist sehr gelungen – jeder mit eigenem Platz und eigenem Schweinekopf, ein Nebenraum mit Getränken und kleinem Imbiss. Insgesamt handelt es sich um eine eher kleine Gruppe von Teilnehmern und dadurch auch gute 1:2-Betreuung durch die Referenten beim Operieren am Schweinekopf. Da der OP-Kurs einen Zeitraum von 5 Stunden umfasst, bleibt trotz Übersicht der theoretischen Themen genug Zeit für den praktischen Teil und die Mittagspause bietet die einmalige Möglichkeit, die Themen mit den Referenten und Teilnehmern im persönlichen Gespräch zu vertiefen. Organisatorisch ebenfalls ein Lob an die Veranstalter: Eine Wegbeschreibung wird per Mail verschickt, vor Ort am Klinikum ist der OP-Kurs ausgeschildert und quasi nicht zu verfehlen. Da der OP-Kurs der DDG Berlin im Vivantes Klinikum am Friedrichshain und nicht im Kongressgebäude CityCube stattfindet, kann man sich direkt beim OP-Kurs registrieren, bekommt Namensschild, Handout und Unterlagen vor Ort ausgehändigt. Hierbei sollte nur bedacht werden, dass alle anderen Voucher z.B. für andere Kurse, DDG-Tasche etc. im CityCube auszudrucken sind.

Sehr schön und bereichernd war auch die Zusammensetzung der Teilnehmer in diesem Kurs, die nicht nur aus Weiterbildungsassistenten, sondern auch aus teilweise sehr erfahrenen Operateuren bestanden, wodurch sich ein produktiver Austausch zwischen Teilnehmern und Referenten und damit auch manche Diskussion ergab. Die vom Referenten postulierte Subkutannaht mit Steri-Strips löste doch einige Wortmeldungen von Teilnehmern aus, die eine zusätzliche Hautnaht zur Sicherheit bevorzugen. Auch bei der Gretchenfrage – Shave oder Exzision bei Nävi – spalten sich die Meinungen der Teilnehmer.  Was meint ihr?  

Katharina Fischer