Innovatives Lehrprojekt mit JuDerm geht online

Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Lehrprojekt von Prof. Dr. Regine Gläser an der Hautklinik Kiel hat in Kooperation mit JuDerm innovative Lehrvideos erarbeitet

Praxisorientierte Lehre ist essentiell für alle Studienfächer und im „Masterplan Medizinstudium 2020“ fest verankert. Weiterhin sollen die Inhalte des Medizinstudiums dem digitalen Fortschritt angepasst werden (122. Deutscher Ärztetag 2019).

Im Rahmen des innovativen Lehrprojektes „Aus der (Haut)-Arztpraxis in den Hörsaal“ von Prof. Gläser wurden in den letzten Monaten in Kooperation mit Dr. Thyra Caroline Bandholz und den Medienspezialisten von JuDerm mehrere Lehrfilme in der Praxis zu folgenden Inhalten gedreht:

  • Standardisierte Ganzkörperuntersuchung im Rahmen des Hautkrebsscreenings
  • Abstrichentnahme nach dem Essener Kreisel
  • Curettage und Probebiopsie am Beispiel einer Apfelsine für einen Lehrkurs bei Studenten
  • Subkutane Naht am Beispiel eines Nahtpads
  • Curettage, Probebiopsie, Scherenschlag und Exzision von Hautveränderungen am Patienten

Die Videos sind zur Schulung im Rahmen praktischer Lehrmodule sowie in Seminar-Vorlesungen im Sommersemester 2019 erstmals an der Hautklinik Kiel zum Einsatz gekommen und wurden von den Studenten sehr positiv bewertet.

Ziel ist, die neuen didaktischen Lehrvideos für Studenten und Lehrende überregional nutzbar zu machen. So können wesentliche diagnostische und therapeutische Techniken in der Dermatologie Studenten frühzeitig und möglichst realistisch vorgestellt werden und das Interesse am Erlernen dieser Fertigkeiten sowie an unserem Fach wecken.

Die Lehrvideos sind auch optimal zur Vorbereitung auf eine Famulatur oder das Praktische Jahr im Fach Dermatologie.

Über weitere im Rahmen des Lehrprojektes entwickelte Module berichten wir zeitnah.

Das Vorhaben wurde durch den PerLe (Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen)-Fonds für Lehrinnovation aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert.

PerLe BMBF Logo