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Das Imposter (oder Hochstapler) - Phänomen

Der Blog-Artikel behandelt das Imposter-Phänomen, bei dem Betroffene ihre Fähigkeiten unterschätzen, Selbstzweifel haben und Angst haben, als Hochstapler entlarvt zu werden. Es betrifft leistungsstarke Menschen und kann durch Mentoring und eine unterstützende Arbeitsumgebung angegangen werden, um ein realistischeres Selbstbild zu entwickeln und das volle Potenzial auszuschöpfen.

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Transepidermaler Wasserverlust (TEWL)

Es gibt verschiedene Messgrößen, um die Hautgesundheit zu bewerten, darunter der transepidermale Wasserverlust (TEWL), der ein wichtiger Indikator für die Hautbarriere ist. Eine gestörte Barrierefunktion führt zu erhöhtem TEWL, was die Haut trockener und anfälliger für Entzündungen macht. Die TEWL-Messung findet hauptsächlich in Studien statt. Ein weiteres interessantes Verfahren ist die berührungslose Thermografie zur Erfassung von Entzündungen und Durchblutungsstörungen. In der Forschung zu Hauterkrankungen gibt es viel Potenzial für spannende Projekte. Zusätzlich zur TEWL-Messung werden in der klinischen Praxis und Forschung weitere Parameter wie Hautfeuchtigkeit, Histologie und pH-Wert berücksichtigt.

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Dermatopathologie: Interview mit Dr. med. Layla Brocatti

In diesem Blog-Beitrag geht es um die Dermatopathologie und Dr. Layla Brocatti, eine Fachärztin für Dermatologie und Dermatopathologie. Sie erläutert wichtige Fragen zu diesem Teilgebiet. Die Zusatz-Weiterbildung Dermatopathologie dauert 24 Monate. Die Vielfalt seltener Krankheiten in der Dermatopathologie ist spannend. Bei Probebiopsien ist es wichtig, ausreichend Gewebe zu entnehmen und Artefakte zu vermeiden. Frische Läsionen sind für die Diagnostik relevant. Es gibt verschiedene histopathologische Muster, die Differentialdiagnosen erfordern. Gutartige Nävi und Basalzellkarzinome sind häufige Diagnosen. Der Histoschein sollte präzise Informationen enthalten. Dr. Brocatti empfiehlt die Dermatopathologie aufgrund ihrer Leidenschaft und der spannenden Herausforderungen.

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Der Dunning-Kruger-Effekt

Der Dunning-Kruger-Effekt besagt, dass Menschen mit geringer Kompetenz ihre Fähigkeiten überschätzen. Junge Assistenzärzte sind besonders betroffen, da sie zu Beginn ihrer Karriere noch wenig Erfahrung haben. Mentorenprogramme sind wichtig, um den Effekt zu minimieren. Sie bieten klare Ziele, regelmäßige Kommunikation, individuelle Unterstützung, Feedback und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mentoren helfen bei der Selbstreflexion und fördern die Kompetenzentwicklung junger Ärzte. Zusammenfassend ermöglichen Mentorenprogramme eine realistische Selbsteinschätzung und stärken die beruflichen Fähigkeiten von Assistenzärzten.

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Berufsstart Dermatologie 4 – Ausflug in die Dermatoskopie

Das Dermatoskop ist ein nützliches Instrument für Dermatologen. Mit bloßem Auge sind einige Hautveränderungen erkennbar, während andere eine Lupe erfordern. Die Auflichtmikroskopie erfordert Übung und Erfahrung. Bei Ganzkörperscreenings können verschiedene Hautveränderungen festgestellt werden. Die Unterscheidung zwischen harmlosen Nävi und Melanomen ist manchmal schwierig, daher hilft das Auflichtmikroskop. Die Dermatoskopie im Gesichtsbereich ist herausfordernd, da das Risiko von Narbenbildung berücksichtigt werden muss. Bei Nagelpigmentierungen sind häufige Diagnosen zu beachten, und das Hutchinson-Zeichen kann auf Malignität hinweisen. Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Dermatologen. Die Auflichtmikroskopie ist unverzichtbar und bietet Entwicklungspotenzial.

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Psychodermatologie

Psychodermatologie ist ein aufstrebendes Fachgebiet, das die Verbindung zwischen Psyche und Haut untersucht. Es befasst sich mit psychologischen Faktoren und Hauterkrankungen. Die Arbeitsgruppe Psychosomatische Dermatologie beschäftigt sich interdisziplinär mit diesem Thema. Im Medizinstudium wird zunehmend Wert auf Gesprächsführung gelegt, insbesondere in Bezug auf Psychosomatik. Die Fortbildung "Psychosomatische Grundversorgung" bietet WBAs die Möglichkeit, Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit psychosomatischen Erkrankungen zu erwerben. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Dermatologen, Psychologen und Pädiatern ist entscheidend, um eine ganzheitliche Therapie anzubieten. https://pixabay.com/images/id-7268461/

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DDG 2023 – JuDerm, das bist Du

Die 52. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) fand im April 2023 in Berlin mit 4900 Teilnehmern statt. Über 630 Redner präsentierten verschiedene Themen aus der Dermatologie, darunter auch der Themenkomplex der Nachhaltigkeit. Ein Schwerpunkt war die Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in den Klinik- und Praxisalltag. Es gab auch einen "Facharztwissen-Track", der in digitaler Form angeboten wurde. Die Tagung bot eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie für die Diskussion aktueller Entwicklungen in der Dermatologie. Die Betreuung der Studierenden und das Seminar "Dermatologie - ein facettenreiches Fach stellt sich vor" waren besonders erfreulich. Junge Dermatologen können eine Vorreiterrolle bei der Förderung von Nachhaltigkeit in der Medizin spielen.

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Berufsstart Dermatologie

Der Artikel gibt einen Überblick über die Weiterbildung in der Dermatologie und die Bedeutung eines Logbuchs für die Dokumentation von erworbenen Fähigkeiten und Leistungszahlen. Es wird darauf hingewiesen, dass es unterschiedliche Logbuchvorlagen je nach Landesärztekammer gibt und dass die neue Weiterbildungsordnung von 2018 zwischen kognitiven Kompetenzen und Handlungskompetenzen unterscheidet. Es wird betont, dass regelmäßige Weiterbildungsgespräche wichtig sind, um Erfahrungen zu dokumentieren und Defizite zu besprechen. Es wird auch auf das elektronische Logbuch (eLogbuch) eingegangen, das 2020 eingeführt wurde, bei dem es aber noch Kritik hinsichtlich der Anwendungsfreundlichkeit gibt. Der Artikel endet mit ermutigenden Worten für angehende Dermatologen, ihre Weiterbildung gut zu dokumentieren und Spaß an der Reise durch die Welt der Dermatologie zu haben.

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Haarausfall

Der JuDerm-Blog beschreibt die Herausforderungen, mit denen Dermatologen bei der Behandlung von Haarausfall konfrontiert werden. Die Diagnosestellung erfordert oft eine umfassende Untersuchung, da es viele verschiedene Arten von Haarausfall gibt. Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen topische und orale Medikamente, Haartransplantationen und PRP-Behandlungen. Neue Therapien mit JAK-Inhibitoren zeigen vielversprechende Ergebnisse, aber ihre Kosten werden oft nicht von den Krankenkassen übernommen. Der Text betont auch, wie belastend Haarausfall für Patienten sein kann, insbesondere für Frauen, und wie wichtig es ist, ihnen umfassende Informationen und Unterstützung zu bieten.

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Haut – Hülle, Organ, Archiv

Die Ausstellung "HAUT" im Frauenmuseum Berlin beschäftigt sich mit der Bedeutung der Haut in der Kunst und Soziologie. Die Haut ist ein wichtiger Bestandteil unseres Körpers und spielt in sozialen Prozessen eine große Rolle. Rassismus, Sexismus und Intimität sind einige Beispiele für die thematische Vielschichtigkeit der Haut. Die Ausstellung zeigt Kunstwerke von 28 internationalen Künstler:innen in Berlin, die individuelle und kollektive Archivierungspraxen thematisieren. Die Ausstellung findet in der Zitadelle Spandau statt und wird durch begleitende Veranstaltungen wie Vorträge und Führungen ergänzt. Die Ausstellung ist noch bis zum 07.05.2023 zu besuchen.

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