DermaKreativ

Prof. Dr. Regina Fölster-Holst ist Oberärztin an der Universitätshautklinik Kiel und war bis vor kurzem die Präsidentin der ESPD und die 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Dermatologie. Der ein oder andere mag sie von ihren tollen Vorträgen kennen. Was viele vielleicht noch nicht wissen ist, dass sie unheimlich kreativ ist und tolle Projekte auf die Beine gestellt hat. Wie man die Dermatologie mal von einer ganz anderen Seite betrachten kann, berichtet sie uns im folgenden Interview.

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Ernährungsmedizin

Ähnlich wie die Schmerzbehandlung von Ärzten aller Fachrichtungen erwartet wird, so ist auch die Ernährungsmedizin ein wesentlicher Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit in fast allen Disziplinen. Im Rahmen der konstant steigenden Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in unserer Bevölkerung und den daraus resultierenden Krankheitsbildern wie Diabetes, Bluthochdruck und der koronaren Herzkrankheit so liegt die Bedeutung präventiver Maßnahmen klar auf der Hand. Viele dermatologische Krankheitsbilder zeigen sich zudem maßgeblich beeinflusst durch den Lebensstil und die Ernährung unserer Patienten. Ein erfolgreiches ganzheitliches Management beinhaltet folglich die Erfassung, Beachtung und adäquate Adressierung ernährungsbedingter Risiken und deren Folgen. Nun, wie werde ich Ernährungsmediziner:In?

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E-Health - Was kommt da auf uns zu?

Am 07.05.022 fand das Web-Seminar E-Health mit der Fachanwältin für Medizinrecht Simone Vogt statt. Dies war eine Neuauflage des JuDerm-Seminars, das im letzten Jahr schon einmal stattgefunden hatte. Kristin Rosenow führte die 22 Teilnehmer durch das Seminar. Im ersten Teil wurden zunächst die Grundlagen dargestellt. Dabei stellte sich heraus, dass E-Health kein juristisch klar abgrenzbarer Begriff ist und Gesetze hierzu seit 2004 auf dem Weg sind; ein Abschlusszeitpunkt des aktuellen digitalen Versorgungs- und Pflegemodernisierungsgesetzes, kurz DVPMG, aber noch unklar ist. Diese Gesetze wurden im zweiten Teil erläutert. Ziele der Gesetze sind unter anderem die ärztliche Versorgung durch eine Zunahme chronisch Kranker, eine alternde Gesellschaft und Ärztemangel zu verbessern. Deutschland hinkt dabei im Vergleich zu zum Beispiel skandinavischen Ländern hinterher.

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Berufsdermatologie – Warum überhaupt BG?

Am 26.03. führte uns Professor Dr. med Christoph Skudlik, Chefarzt des Instituts für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation an der Universität Osnabrück durch das „Fit für die Praxis“ Seminar „Berufsdermatologie“. Themen des Seminars waren unter anderem: BK-Rechtsform, Meldung, Heilverfahren, Testungen, Hautkrebs und Liquidation. Berufskrankheiten (BKs) sind in Deutschland nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) VII Krankheiten, die die Bundesregierung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrats benennt und die eine Person während der Ausübung einer versicherten Tätigkeit erleidet. Als BK können in der Dermatologie nur solche Krankheiten anerkannt werden, die vom Gesetzgeber in der BK-Liste festgehalten sind. Jeder Krankheit ist eine Listennummer zugeordnet. Relevant sind BK 5101 und BK 5103 in der dermatologischen Praxis. Alle weiteren sind sogenannte „Zebras“ (s. „Bamberger Empfehlung“).

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Dermatologie kompakt & praxisnah – innovative Wege gehen

Die gemeinsame Tagung des BVDD und DDG fand dieses Jahr vom 18. bis 20. Februar rein virtuell statt. Ich habe mich gefreut. In einem reinen Präsenz Setting hätte ich es nicht geschafft teilzunehmen. Das spannende an diesem Fortbildungs- und Kongressformat: Der Praxisbezug! Wissenschaftliche Themen werden mit einem klaren Fokus auf den Versorgungsalltag in den Praxen vorgestellt und diskutiert.

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Magistrale Rezepturen

Für die Eigenherstellung von Arzneimitteln gibt es etablierte Rezepturvorschriften – so unter anderem das „Neue Rezeptur-Formularium“ (NRF). Zuvor gab es in der DDR bis 1990 die „Standardrezepturen“ (SR) und auch deren Vorläufer: die „Deutschen Reichsformeln“ (DRF), die auch heute in den neuen Bundesländern teilweise noch verwandt werden. Magistrale Rezepturen nennt man alle „Ad-hoc-Zubereitungen“ nach standardisierten und geprüften Vorschriften. Hier gelten die Vorschriften des Arzneibuches (in Deutschland (DAB) „Deutsches Arzneibuch“; in Europa: „Europäisches Arzneibuch“ (Ph.Eur.)). Auch interessant: Nach dem deutschen Arzneimittelgesetz sind Rezeptur- und Defekturarzneimittel nicht zulassungspflichtig. Aus dem Arzneimittelgesetz geht jedoch ein Verbot der Abgabe von bedenklichen Arzneimitteln hervor, welches auch für Arzneimittel aus Eigenherstellung gilt. Die Schutzwirkung durch Patente erfasst zudem nicht die unmittelbare Einzelzubereitung eines Medikamentes durch einen Apotheker im Rahmen einer ärztlichen Verordnung.

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Selbstfürsorge im Berufsalltag – erholsamer Schlaf

Das wir jedes Handy regelmäßig aufladen müssen ist uns allen klar – aber wie ist es mit uns? Schaue ich mich unter Kollegen und auch Patienten um, so empfinde ich es häufig so, dass Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit von vielen als eine Art sich nicht erschöpfende Ressource wahrgenommen wird. Erstaunlicher noch: Obwohl wir alle spüren, dass dem nicht so ist, applaudieren wir vielbeschäftigten Kollegen und fragen uns insgeheim wie er/sie kontinuierlich so viel leisten kann. Leistung per Definition ist Arbeit pro Zeit. Beschäftigung um der Beschäftigung Willen kann also nicht per se mit Leistung gleichgesetzt werden. Hier kommt erholsamer Schlaf ins Spiel.

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Traditionelle Chinesische Medizin und Dermatologie

Ich freue mich euch heute den ersten Beitrag zum Thema „Dermatologie so bunt wie ein Blumenstrauß - was gibt es für besondere dermatologische Schwerpunktpraxen“ vorzustellen. Hierfür habe ich ein sehr interessantes Interview mit Dr. May Sian Oei geführt, die eine Praxis für Dermatologie und Traditionelle Chinesische Medizin in Hamburg führt. Viel Spaß beim Lesen!

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